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VR im GamesLab

ZDF Zeitreise 1945
Ein virtueller Gang durch Frankfurt am Main bei Kriegsende

Schriftzug Zeitreise 1945 – Ein virtueller Gang durch Frankfurt am Main bei Kriegsende

In virtuelle Welten einzutauchen, kann auch Geschichte erlebbar machen.

Auf einen Blick:

Schriftzug "Geräte" vor grünem Hintergrund

Kostenlos und nach der Installation, keine weitere Internetverbindung nötig

Unterstützt:

  • VIVE
  • VIVE Cosmos
  • VIVE Pro
  • Oculus Rift
  • Oculus Rift S
  • Oculus Quest + 2

Beim Einsatz von Smartphones empfiehlt sich die ZDF-VR App

Google Play

App Store iOS


Schriftzug "Einsatz"

Fach/Kategorie: Geschichte / Politik

Alter: Sek.2/ Oberstufe (Brillenhersteller empfehlen VR ab 13 Jahre)

Die Applikation ist eine VR- Anwendung zur Fernsehdokumentationen über das Kriegsende in Frankfurt am Main 1945.
Mit Hilfe von historischen Farbfotos wird das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar gemacht.
Begleitet werden die Bilder zentraler Punkte Frankfurts am Main von einem Team von Stadtführern.
Gut recherchierte Hintergrundinformationen zu den gezeigten Bildern und deren Bezug zum Alltag der Menschen, zwischen den Trümmern, machen die historischen Informationen zu den Schrecken eines Lebens nach einem Krieg, besonders auch für Jugendliche, nachvollziehbar.

Schriftzug "How to"

Erlebnis mit geführter Handlung

Wie kann man die Anstrengungen des Aufbaus nach einem Krieg und die Verluste durch den Krieg an Hand einiger Fotos näher bringen?
Im virtuellen Gang durch Frankfurt am Main bei Kriegsende steht der Nutzer steht plötzlich an den Originalschauplatzen in Frankfurt am Main
von 1945 und kann sich von einem Ort zum nächsten teleportieren.
Im Mittelpunkt stehen die Aufnahmen von bedeutenden Orten der Metropole, so vom Römer, dem Dom und weiteren zentralen Bauwerken und Straßen. Dabei werden immer auch Vergleiche zur heutigen Stadtansicht gezogen.
Man erfährt man, über sympatische Sprecher*innen, sehr persönlich gehaltene Geschichten von Personen, die damals lebten oder in den Trümmern aufwuchsen .
Nicht zuletzt verstärkt das Sounddesign der gesamten Produktion die Immersion der Applikation.
Viel Wert wurde auf die Verarbeitung von Farb-Dias gelegt, welche großflächig 3-dimensionalisiert und in das 360 Video der Originalumgebung integriert wurden.
Eine echte Interaktion mit der Applikation ist über mehrere Menüpunkte möglich, steht aber nicht im Vordergrund.

Schriftzug "Praxis"

VR und Geschichte immer noch ganz am Anfang

Sensibilisierung und der Versuch auch die Schrecken nach einem verheerenden Krieg zu zeigen, stehen im Mittelpunkt der Applikation.
VR Produzentin und Regisseurin Elle Langer (pimento medienproduktionen/pimento formate): sagt im Zusammenhang mit VR und Geschichte: “Es gibt kein Medium, das historische Themen auf so einzigartige Weise dem Nutzer näherbringen kann.”
Das bestätigt sich hier. Bisher setzen die meisten Produzent*innen auf Augment Reality, um geschichtliche Themen näher zu bringen. Beispielgebend und mehrfach ausgezeichnet sind da die Apps "WDR AR 1933 – 1945" oder auch die App "MauAR" .
Digitale Technologien haben in den letzten Jahren in vielen Bereichen der Gesellschaft Gewohnheiten verändert und neue Möglichkeiten eröffnet.
Dies gilt auch für die Erinnerungskultur.
In den digitalen Erlebniswelten finden wir dabei nicht nur Unterhaltung, sondern Sozialisierungs-, Informations- und Identitätsangebote, die unser Geschichtsbild prägen können. Bei VR wird das noch einmal besonders persönlich.