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Digitale Tools

Google Puzzle Party
Kunst kennen lernen

Hände mit Puzzle Teilen

Im Englischen wird das Wort Puzzles schon immer für Denksportaufgaben und mathematische Rätsel verwendet.
Google lädt uns ein, gemeinsam künstlerische Puzzles zu lösen.

Hunderte Kunstwerke als zerstanzte Bilder

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Auf einen Blick:

Schriftzug "Geräte" vor grünem Hintergrund

Google Puzzles Party ist eine kostenlose Webanwendung

Gespielt wird direkt im Browser der Suchmaschine.
Zur Puzzle Party

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Schriftzug "Einsatz"

Fach/Kategorie: Kunst

Alter: Alle Altersstufen

Am Beginn der Geschichte des Puzzles als zerschnittenes Bild stand die Idee Kindern mit zerschnittenen Landkarten geographische Kenntnisse zu vermitteln.
Diese Idee geht bis in das 17.Jh. zurück. Zum anfänglichen Motiv der Bildung kamen später die Unterhaltung und mit dem Geduldsspiel eines Puzzles sollten Kinder auf das Leben vorbereitet werden.
Schließlich versucht man bis heute bei Kindern mit dieser Spielform die Konzentrationsfähigkeit zu fördern, die Hand Auge Koordination und Feinmotorik zu trainieren.
Mit 3D Puzzles soll man die dreidimensionale Wahrnehmung trainieren können.
Der Begriff Puzzle kam übrigens erst in den 60iger Jahren durch die Firma Ravensburger auf. Das Geduldsspiele auch erwachsene Menschen entspannen kann, hat sicher auch zum Erfolg beigetragen.
Das wir Puzzle für die Kunstvermittlung nutzen können, sollten wir uns näher ansehen.

Schriftzug "How to"

Nicht zu kleinteilig

Mit Puzzle Party hat Google Arts Culture einen spielerischen Ansatz zur Kunstvermittlung gewählt und wie es sich für einen Tech-Giganten gehört mit einigen Features versehen, die das klassische Bilder-Puzzle auf eine neue Stufe hebt.
Nachdem wir uns mit einem einfachen Klick in die Puzzle Party begeben, starten wir dass was Google ein Art-Experiment nennt. Aus hunderten Kunstwerke aller Stilrichtungen und Epochen wählen wir unser Bild aus. Zudem können wir noch entscheiden, ob wir das Bild in einer einfachen, mittelschweren oder schweren Puzzleversion zusammensetzen möchten.
Schwer ist dann aber auch schwer.
Anschließend entscheiden wir ob wir das Bild allein oder mit anderen zusammen bearbeiten möchten. Wenn es eine Gemeinschaftsarbeit werden soll, wird ein Link generiert der über Social Media, Mail oder Google Classroom versendet werden kann.
Anschließend kann jeder der den Link hat live mit anderen am gleichen Puzzle arbeiten.
Jederzeit können wir Hintergrundinformationen zu dem Bild abrufen.
Über Street View werden wir an Original Ort des Bildes geführt, und sehen die Kunst im jeweiligen Museum. Oder wir laden uns eine App aus dem Play,- oder Applestore kostenfrei herunter und können das Bild per Augment Reality in der Originalgröße im Klassenraum oder zu Hause betrachten.
Das klappt allerdings nicht mit allen Smartphones.

Schriftzug "Praxis"

Puzzle dich schlau

Kunstvermittlung kann natürlich sich natürlich nicht nur auf Bildschirme oder virtuellen Features beschränken.
Wir brauchen als Menschen am besten den persönlichen Eindruck, um an einem Kunstwerk wirklich zu wachsen.
Im günstigsten Fall.
Während Museen. Theater und Konzerthallen in den letzten Monaten geschlossen waren oder nur sehr eingeschränkt arbeiten konnten, gelangte eine menge Kunst auch ins Internet.
Das ist ein andere Form der Vermittlung, aber auch eine große Chance, den Kunstinteressierten Kunst noch mal ganz anders und zeitgemäß vorzustellen.
Bei Puzzle Party kommt noch der Kontext des spielerischen Zugangs hinzu. Das kann für Kinder und Jugendliche einen enormen Reiz ausmachen.
Mit den Freunden sich mit einem Kunstwerk über ein Puzzle auseinanderzusetzen, kann auch manchmal mehr Spaß machen als ein Museumsbesuch.
Wie wir dieses großartige Angebot in ein pädagogisches Konzept bringen, bleibt uns überlassen. Wir könnten damit wieder bei dem Ursprung der Puzzle als Bildungsmedium landen.