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Digitale Tools

Code.org

Online programmieren lernen

Schriftzug "Code" auf buntem Hintergrund

Ein Tanzspiel programmieren, Unterwasserwelten in Minecraft untersuchen und vieles mehr ist auf Code.org möglich.


Wie Code.org aussieht:

Auf einen Blick:

Schriftzug "Geräte" vor grünem Hintergrund

Die Programmier-Kurse auf Code.org können kostenlos im Browser gestartet werden

Webversion

Browser:

Chrome 33.x und höher

Safari 7.0.x und höher

Internet Explorer 11 und höher

Mircrosoft Edge

Firefox 25.x und höher

Betriebssysteme:

Windows 7 und höher, maxOS 10.6 und höher, Android 4.1.2 und höher.
ChromeOS (Chromebooks), iOS 7.x und höher.

Schriftzug "Einsatz"

Fach/Kategorie: MINT-Fächer

Alter: 4 - 18+ (Herstellerempfehlung)

Die gemeinnützige Organisation Code.org ermöglicht mit ihrem Onlineangebot einen einfachen und kostenlosen Zugang zur Informatik, Biologie, Chemie oder Algebra für alle Altersgruppen. So können beispielsweise Schüler*innen informatische Grundlagen parallel zum Unterricht in einem Online-Kurs erlernen oder selbst ein Thema oder Motto aus der riesigen Auswahl auf Code.org aussuchen und in eigenem Tempo behandeln.

Code.org entwickelt nicht nur selbst eigene Kurse, sondern kooperiert auch mit Lehrer*innen weltweit, um neue Projekte zu entwickeln und die Lehrkräfte gleichzeitig zu befähigen, Kurse zu erstellen. In Zeiten von Homeschooling und Homeoffice bietet Code.org unter dem Motto "Take a Code Break" verschiedene Episoden zum gemeinsamen Programmieren und Ausprobieren an, die jederzeit online abrufbar sind und teilweise sogar mit prominenter Unterstützung stattfinden.

Schriftzug "How to"

Informatik mal anders - mit Minecraft, der Eiskönigin oder einer Tanzparty

Code.org ist eine übersichtliche Seite, deren großer Umfang auf den ersten Blick gar nicht so ersichtlich ist. Mit schätzungsweise 87 Millionen Projekten zu den verschiedensten Themen finden Schüler*innen Anleitungen zum Programmieren in den verschiedensten Themenbereichen. Für den Einstieg auf Code.org lohnen sich die entwickelten Projekte zur "Computer Science Education Week". Mit dem Auswählen des Buttons "Tanz Party" beispielsweise startet der Kurs, eingeleitet von einem kurzen Video, welches zeigt, was im Kurs programmiert und am Ende dabei rumkommen soll. Ab da klickt der User sich angeleitet von der Seite durch den Kurs und muss Aufgaben Schritt für Schritt erfüllen. Hierbei gibt es immer wieder Hilfestellungen, sodass ein Weiterkommen auf jeden Fall möglich ist. Sollte ein Anleitungsschritt aber zu schwierig sein, ist es auch möglich, diesen zu überspringen.

Auch ohne Registrierung auf Code.org können die Kurse besucht, allerdings keine Fortschritte gespeichert werden. Mit einer Registrierung auf Code.org ist es möglich, Kurs-Vorlagen zu verändern und diese dann in der eigenen Bibliothek zu speichern. Wer als Lehrkraft bei Code.org angemeldet ist, kann Codes versenden, mit denen sich die Schüler*innen für die Kurse anmelden.

Ein Großteil der Kurse aus dem riesigen Pool von Angeboten ist auf Englisch, da diese von Drittanbietern erstellt wurden. Code.org verspricht aber, die Kurse nach und nach in weitere Sprachen zu übersetzen. Zum "Tanz Party"-Kurs gibt es für Lehrkräfte einen Leitfaden, der hilft, das Projekt als Unterrichtseinheit umzusetzen.

Schriftzug "Praxis"

Code.org muss man kennen!

Dass der Informatikunterricht vielseitig gestaltet werden kann, ist klar. Code.org ermöglicht es, schnell und unkompliziert Spiele, Animationen und vieles mehr zu programmieren, und das ganz ohne große Vorbereitung. Eine Internetzugang und ein aktueller Browser reichen, um Code.org auszuprobieren. Wer sich nicht vor einer Registrierung auf Code.org scheut, kann eigene Projekte aus Vorlagen erstellen und diese gezielt an die Schüler*innen versenden. Praktisch ist es auch, dass alle Kurse eine Alterseinstufung haben, sodass sich unkompliziert der richtige Kurs für die eigenen Schüler*innen finden lässt.

Wir kennen Code.org schon etwas länger und sind nach wie vor begeistert vom vielfältigen Angebot der Seite. Für den MINT-Bereich eignen sich die Online-Kurse der Seite total, egal ob als eine ganze Unterrichtseinheit oder einfach nur zum Ausprobieren. Die von Code.org beworbenen Kurse werden aufwendig aufbereitet und die kurzen Videos machen das digitale Erlernen einer Programmiersprache zu einem spannenden, kurzweiligen Erlebnis. Auch wenn viele Kurse und auch die Leitfäden für Lehrkräfte noch auf Englisch sind, so bietet die Seite dennoch eine sehr gute Möglichkeit, sich den Grundlagen der Informatik spielerisch zu nähern und das Programmieren zu lernen. Dass das Angebot kostenlos ist und sich stetig weiterentwickelt, macht es umso attraktiver. Es kann gerade in Zeiten von Homeschooling und Homeoffice eine tolle Alternative und Unterstützung zum Lernen sein.