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Digitale Tools

Adobe Aero

Augmented-Reality-Welten einfach erstellen

Mädchen mit Basketball vor Tannenbäumen und Basketballkorb

Mit Adobe Aero können Apple-Nutzer ganz einfach ohne komplizierte Programmiersprache AR-Welten erstellen - und das sogar kostenlos.

Das ist Adobe Aero:

Auf einen Blick:

Schriftzug "Geräte" vor grünem Hintergrund

Adobe Aero ist kostenlos und ausschließlich für iOS-Geräte verfügbar.

Eine Beta-Version für den Desktop ist aber in Arbeit.

Erhältlich im:
Apple Store für das iPhone und iPad ab iOS 13.2.1 und höher

Hinweis: Ein Facebook-, Google-, Apple- oder Adobe-Konto ist Voraussetzung


Schriftzug "Einsatz"

Fach/Kategorie: MINT-Fächer, Kunst, Physik, Sachunterricht

Alter: ab 4 Jahren (Herstellerempfehlung)

Die Augmented Reality, also die erweiterte Realität, ist zwar nichts wirklich Neues, selten war es aber einfacher, eine solche mit 3D-Elementen zu erstellen. Die App bietet eine gute Auswahl an Objekten aus verschiedenen Kategorien, von Pflanzen über Formen bis hin zu Fahrzeugen. Wem das nicht reicht, der kann 3D-Modelle von Designern auf Seiten wie "Sketchfab" herunterladen und importieren oder sogar eigene Objekte einfügen. Adobe Aero kann kreativ eingesetzt werden, um Räume und Oberflächen zum Leben zu erwecken. Mit den Programmiervorgaben ist es leicht, 3D-Objekte zu animieren. Dezimalwerte für die X-, Y-, und Z-Achsen können aber auch manuell eingetippt werden. So ist Adobe Aero auch im Mathe- und Physikunterricht denkbar, wenn realistische Szenarien dargestellt werden sollen wie das Aufsteigen einer Rakete beispielsweise. Zwar ist die App ab einem Alter von 4 Jahren laut Hersteller geeignet, möchte man die 3D-Objekte aber bewegen und richtige Szenen programmieren, ist das Programm relativ anspruchsvoll. Wir würden Adobe Aero ab einem Alter von 8 Jahren empfehlen.

Schriftzug "How to"

AR ist kompliziert? Nicht mit Adobe Aero!

Adobe Aero ist im App Store kostenlos erhältlich, die einzige Voraussetzung: ein bestehendes Konto bei Facebook, Google, Apple oder Adobe.
Nach der Anmeldung geht es schon los. Folgt man dem vorgeschlagenen Tutorial, einen Spielzeugroboter zum Tanzen zu bringen, lernt man alle wichtigen Funktionen der App kennen. Zunächst soll mithilfe der Kamera-App eine Fläche ausgewählt werden. Das kann der Fußboden wie bei uns, ein Tisch oder auch der Rasen im Garten sein. Auf dem erstellten Raster können dann 3D-Objekte platziert und bewegt werden. Hier sind Befehle vorgegeben, die auf das Objekt angewendet werden können. In der Vorschau ist es möglich, die Szene anzuschauen und davon gleichzeitig ein Video zu erstellen. Die erstellten Projekte sind auf der Startseite der App zu sehen und können jederzeit bearbeitet werden. Reicht die Auswahl an 3D-Objekten nicht aus oder möchte man eigene Bilder oder Elemente hinzufügen, hilft die Importierung von Dateien. In unserem Beispiel haben wir das Logo zum Tool der Woche als Photoshopdatei eingefügt. Besonders spannend ist Adobe Aero, wenn man das Smartphone oder Tablet bewegt, denn so wird der dreidimensionale Effekt der AR-Anwendung erst richtig ersichtlich. So kann der Nutzer sich mithilfe der Kamera um das 3D-Objekt bewegen. Die erstellten Projekte können als diverse 3D-Formate exportiert werden und eignen sich zur Weiterbearbeitung mit entsprechenden 3D-Programmen.

Schriftzug "Praxis"

Das GamesLab-Team hat's ausprobiert

Als große Fans von Adobe-Programmen waren wir natürlich sehr interessiert an Adobe Aero und wurden nicht enttäuscht. Auf unseren iPads und iPhones läuft die App total flüssig, auch das Importieren von eigenen Dateien ist einfach. Die erstellten Szenen können auf alle Oberflächen projiziert werden, so ist Adobe Aero auch unterwegs einsetzbar. Zwar ist die Auswahl an 3D-Objekten nicht riesig, die Objekte können farblich auch (noch?) nicht angepasst werden, aber für den Start in die Welt der Augmented Reality ist die App absolut empfehlenswert. Bringt Adobe nach der privaten Beta-Version eine offizielle Desktop-Variante heraus, werden wir uns auch diese gerne genauer anschauen.