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Rückblick auf die Gedenkveranstaltung: Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

Filmdigitalisierung

Am 27. Januar 2026 fand im Rheinlandsaal des LVR-Landeshauses die diesjährige Gedenkveranstaltung zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ statt. Der 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945 und mahnt bis heute, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten.

In diesem Jahr hielt Birte Klarzyk, wissenschaftliche Mitarbeiterin im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, den zentralen Fachvortrag. Unter dem Titel „Das jüdische Leben in Köln 1933–1945. Ausgrenzung – Verfolgung – Vernichtung“ beleuchtete sie die Lebensrealitäten der jüdischen Bevölkerung in Köln aus unterschiedlichen persönlichen Perspektiven. Auf Grundlage zahlreicher Dokumente zeigte sie eindrücklich die zunehmende Entrechtung, die Gewalt des Novemberpogroms 1938 sowie die Ermordung von mindestens 7.000 Kölner Jüdinnen und Juden im Zuge des Holocaust.

Der Vortrag fügte sich thematisch in die im Landeshaus präsentierte Ausstellung „Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918–1926“ ein, die das Kölner Stadtleben im historischen Spannungsfeld der 1920er Jahre zeigt. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen.

Die Medienproduktion des LVR-ZMB begleitete die Veranstaltung mit einem Kamerateam. Alle Redebeiträge wurden aufgezeichnet und werden im Intranet barrierefrei zur Verfügung gestellt. Vor Ort unterstützten DGS-Dolmetscher*innen die Veranstaltung.


Ansprechperson

Foto: Ulrich Naber
Ulrich Naber Wissenschaftlicher Referent
Produktionsleitung

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