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Wir in den wilden Zwanzigern

Zweiter Teil der WDR-Dokumentation: Goldene Jahre

Zwei junge Frauen in Kleidern der zwanziger Jahre werden von einer jungen Frau fotografiert

Charleston, Bubikopf, verruchte Schönheiten und smarte Gigolos - Mode und Style der "Goldenen Zwanziger" sind heute wieder im Trend. Doch was stimmt von unserem Bild? Wie haben die Menschen zwischen Rhein und Ruhr damals wirklich gelebt? Wie sah ihr Alltag aus? Wovon haben sie geträumt, was konnten sie sich leisten?

WDR-Moderator Martin von Mauschwitz geht nach der erfolgreichen Reihe "Wir vor hundert Jahren" wieder auf Zeitreise, diesmal in die "Wilden Zwanziger", einer zweiteiligen Dokumentation von Mathias Haentjes. Martin von Mauschwitz taucht ab in eine Zeit zwischen Aufbruch, Hoffnung und Lebenshunger. Er recherchiert, probiert aus, staunt über moderne Bauten und technischen Fortschritt, über waghalsige Kinohelden und legendäre Fußballstars. Er berichtet von den politischen und gesellschaftlichen Kämpfen, aber vor allem vom Glamour und der Faszination dieser Jahre, die hier an Rhein und Ruhr das Leben komplett verändert haben.

Gemeinsam mit seinem Team hat er spektakuläres Original-Filmmaterial aus den Zwanzigern ausgegraben und Orte entdeckt, an denen Geschichte geschrieben wurde. Spannend, informativ und unterhaltsam erleben wir die Geschichte dieser wilden Zeit.

Folge 2: Goldene Jahre
Sendungtermin: 22. April 2016, 20.15 Uhr, im WDR Fernsehen

Es ist der größte Rummelplatz der Zeit: Acht Millionen Menschen strömen 1926 nach Düsseldorf zur GeSoLei-übersetzt: Gesundheit, Soziales und Leibesübungen. Dort gibt es alles zu sehen, was damals modern ist - von der Kunst bis zum Trendsport. Der heißt damals "Rhönrad-Turnen". Moderator Martin von Mauschwitz scheut auch vor diesem riskanten Sportgerät nicht zurück. Gemeinsam mit seinem Team taucht er ein in die Zeit Mitte der zwanziger Jahre, als es an Rhein und Ruhr wieder bergauf ging.

Bei seiner Zeitreise durch diese spannende Epoche hier im Westen trifft er den berühmtesten Kino-Actionhelden der Zeit, lernt Charleston tanzen und lässt sich in die Geheimnisse des neuen Styles für den verführerischen Auftritt am Abend einweihen - inklusive Smokey Eyes und Bubikopf. Er entdeckt die älteste noch existierende Motorradfabrik Deutschlands, besucht das höchste Haus Europas und taucht tief in die Faszination der Großstadt ein.

Der Reporter streift durch gigantische Industrieanlagen - geprägt von den neuen klaren Linien der Zwanziger, wie die Dortmunder Kokerei Hansa. Er lernt das Leben in der hochherrschaftlichen Fabrikanten-Villa Haus Esters kennen, ist aber auch zu Gast in einem Arbeiterhaushalt und erfährt viel über die rauen politischen Sitten dieser Jahre, die in Wirtschaftskrise und Diktatur endeten. Eine faszinierende Reise zurück in die überraschende Geschichte unserer Region.

Die komplette 1. Folge "Aufbruch aus dem Chaos" steht in der Mediathek zur Verfügung

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Foto: Georg Weber

Georg Weber
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