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KiKiFe-Jury präsentiert Gewinnerfilm

Preisverleihungen zum Abschluss des 30. KinderKinoFests

Mann spricht auf einer Bühne in ein Mikrofon, hinter ihm in einer Reihe ein Dutzend Jungen und Mädchen in schwarzen T-Shirts

Zum Abschluss des 30. KinderKinoFestes Düsseldorf hat die KiKiFe-Jury bei einer großen Preisverleihung im Düsseldorfer UFA-Palast den Siegerfilm des diesjährigen Festival-Programms bekanntgeben. Die Wahl der Jury für den besten Film fiel in diesem Jahr auf »Das Haus der Krokodile«. Im Rahmen der Verleihung wurde zudem zum ersten Mal die neue KiKiFe-Trophäe – der »KiKiFe-Klappi« – an Philipp Budweg, den Produzenten von »Rico, Oscar und die Tieferschatten«, dem Gewinnerfilm 2014, überreicht.

Bester Film 2015

»Das Haus der Krokodile« erzählt die Geschichte von Viktor: Gerade erst ist er mit seiner Familie in das Haus des Onkels gezogen, als seine Eltern verreisen. Genügend Zeit für Viktor, um gemeinsam mit seiner Schwester das Haus zu erforschen. Dabei entdecken die Kinder das Tagebuch der Cousine Cäcile, die vor Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist. Viktor will diesem Geheimnis auf die Spur kommen. In der Laudatio begründet die KiKiFe-Jury ihre Entscheidung wie folgt: »Wir haben diesen aufregenden und geheimnisvollen Abenteuerfilm ausgewählt, weil er Spannung und Grusel super kombiniert und man bis zum letzten Moment mit Viktor mitfiebert und hofft, dass er es mit Mut und Köpfen schafft, seine Mission zu erfüllen«.

KiKiFe-Sonderpreis

Erstmals wurde in diesem Jahr auch ein KiKiFe-Sonderpreis vergeben, mit dem die Jury Filme auszeichnet, die etwas Besonderes haben, wie zum Beispiel eine besondere Geschichte oder herausragende schauspielerische Leistungen. Dieser Sonderpreis wurde dem Film »Shana – The Wolf Music« verliehen. Der Film schildert, wie das indianische Mädchen Shana nach dem Tod der Mutter mit Hilfe seiner Lehrerin und seiner musikalischen Begabung, dem Geigespielen, den Weg aus der tiefen Verzweiflung findet. In der Laudatio der KiKiFe-Jury heißt es: »Der Film wirkt sehr echt, da die Rollen nicht von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern, sondern von Angehörigen eines kanadischen Indianerstammes gespielt wurden. Außerdem haben uns die mitreißende Musik und die gelungene Mischung aus Wirklichkeit, Traum und Vision besonders beeindruckt«.

Der Gewinnerfilm 2014

Zur Preisverleihung kam auch Produzent Philipp Budweg, der den Preis für den Gewinnerfilms 2014 entgegennahm. Im vergangenen Jahr konnte die deutsche Produktion »Rico, Oskar und die Tieferschatten« die KiKiFe-Jury überzeugen. In der Begründung der Jury heißt es: »Wir haben diesen Film ausgewählt, weil er durch seine lustige und lockere Erzählweise und die Mischung aus Zeichnung und Realdarstellung unterhält und besonders sensibel zeigt, wie jeder durch seine eigenen Stärken zum Helden werden kann«. Die Adaption des Kinderbuchs von Andreas Steinhöfel erzählt die Geschichte vom »tiefbegabten« Rico und hochbegabten Oskar, die trotz scheinbar großer Unterschiede beste Freunde werden.

Die KiKiFe-Jury

Die KiKiFe-Jury bestand in diesem Jahr aus der Klasse 7d der Montessori-Gesamtschule, die bereits im vergangenen Jahr die Jury stellte. Die 28 Schülerinnen und Schüler wurden von Jessica Mörtel vom Kinderspielhaus betreut. Um die Bewertungskriterien für schauspielerische Leistungen beurteilen zu können, hatten die Jugendlichen im Vorfeld an einem Schauspielworkshop mit Oliver Ewy, Hauptdarsteller im Film »Die schwarzen Brüder«, teilgenommen

Ansprechperson

Foto: Stefanie Hänsel

Stefanie Hänsel
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Medienbildung

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